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Traumhaft lecker! - 10 Tipps für ansprechende Food-Fotografie

25. Januar 2018

Es gibt Gerichte, bei denen genügt schon der blosse Anblick, damit einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Es ist eine Kunst, solche Speisen zuzubereiten. Doch ebenso viel Talent braucht es, um diese Gerichte vor der Linse ins richtige Licht zu setzen.

Der nachfolgende Text bietet Ihnen 10 Anregungen für ansprechende Food-Fotos. So gelingen Ihnen Bilder, die schon beim Betrachten den Appetit anregen werden:
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1.) Auch Essen ist nicht immer fotogen.


Es gibt Gerichte, die sind wahre Naturtalente vor der Kamera. Denken Sie nur an ein saftiges Steak mit Grillstreifen und einer zerfliessenden Portion Kräuterbutter dazu einige Rosmarinkartoffeln und ein frischer grüner Salat mit gerösteten Pinienkernen und Paprikastreifen. Andere Speisen haben es vor der Kamera dagegen relativ schwer. Wie soll man beispielsweise einen Linseneintopf oder einen Reisbrei richtig in Szene setzen? Manche Gerichte überzeugen vor der Linse also von sich aus, bei anderen kommt es dagegen auf den passenden Rahmen, z. B. auf eine schöne Präsentation oder eine gelungene Verzierung, an. Dies sollten Sie schon vor der Auswahl Ihres süssen oder herzhaften „Models“ überlegen.

2.) Gute Vorbereitung ist alles.


Vermutlich werden Sie Ihr Essen nicht nur für das Foto zubereiten, sondern auch, um sich anschliessend daran mit allen Sinnen zu erfreuen. Deshalb sollten Sie Ihr Set schon im Vorfeld möglichst gut vorbereiten, damit das Fotografieren erledigt ist, bevor das Essen kalt wird. Stellen Sie einen ansprechenden Bildaufbau her. Überlegen Sie sich, wo das Gericht später stehen soll, und ordnen Sie Accessoires, wie Tücher, Gedeck und Blumen, entsprechend an. Ahmen Sie das Gericht mit einem leeren Teller oder Ähnlichem nach und schiessen Sie bereits einige Probefotos, um Bildaufbau, Belichtung und Schärfe zu justieren. Dann geht alles ganz schnell, wenn Ihr Gericht fertig ist und Sie können sich nicht nur über gelungene Fotos, sondern auch über eine heisse Mahlzeit freuen.
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3.) Unverzichtbar für natürliche Farben: der Weissabgleich.


Nudeln mit Blaustich oder Pommes in überzogenen Gelbtönen verderben nicht nur die Bildstimmung, sondern auch den Appetit. Ihr Essen wird unnatürlich wirken, wenn Sie keinen Weissabgleich vornehmen. Achten Sie daher am besten schon im Vorfeld bei der Auswahl des Belichtungsmodus auf eine passende Weissbelichtung. Zudem sollten Sie, wenn irgendwie möglich, auf direktes Blitzlicht verzichten, da dies Speisen unnatürlich wirken lässt. Doch auch bei gut ausgeleuchteten Food-Fotos ist ein Weissabgleich in der Nachbearbeitung empfehlenswert.

4.) Beachten Sie Farbspiele!


Essen wirkt immer zusammen mit dem Untergrund und der Umgebung. Denken Sie zum Beispiel an eine zünftige Brotzeitplatte, die klassisch auf Holz oder Stein serviert wird. Fügen Sie noch eine weiss-blaue Serviette hinzu, und das bayerische Ambiente ist perfekt. Oder stellen Sie sich eine Kartoffelcremesuppe in einem weissen Teller auf einer gelben Tischdecke vor: eine gelungene Farbkombination. Achten Sie also bewusst darauf, wie die Farben der Speisen und die Umgebungsfarben korrelieren. Bei einfarbigen Gerichten können Sie mit Harmonien oder Kontrasten arbeiten. Bei bunten Gerichten sollten Sie es mit der Anzahl der Umgebungsfarben nicht übertreiben und diese dezent halten. Mit weissem Geschirr oder einem weissen Untergrund gelingen Ihnen vermutlich keine höchst spektakulären Fotos, Sie können damit aber auch kaum etwas falsch machen.

5.) Holen Sie sich unterstützende „Appetitanreger“!


Es gibt viele kleine Helfer, die schnell und einfach verfügbar sind, aber dennoch eine gute Wirkung entfalten. Stellen Sie sich zum Beispiel eine Serviette und einen Löffel neben dem Teller vor. Zwei Accessoires, die symbolisieren: „Hier darf gegessen werden.“

Oder denken Sie an ein Basilikumblatt neben der Tomatensosse, eine Pfeffermühle und einen Salzstreuer neben dem Steak oder ein Radieschen neben der Brotzeitplatte. Kleine Helfer, die ohne grossen Aufwand Genuss und Freude am Essen ausstrahlen und den Betrachter tiefer in die Bildstimmung ziehen.
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7.) Bitte nicht von oben!


Im Internet gibt es das Phänomen des „Food Porn“: Das eigene Gericht wird mal eben schnell von oben abgelichtet und via Social Media mit möglichst vielen geteilt. Das Resultat sind meist jedoch nicht nur eintönige und langweilige Bilder, sondern auch Aufnahmen, die die Gerichte in der Regel nicht aus der besten Perspektive zeigen.

Auch Speisen haben eine Schokoladenseite. Überlegen Sie sich also, aus welcher Ansicht Ihr Gericht am besten aussieht. Nur selten wird dies direkt von oben sein. Aus einer leicht erhöhten, aber seitlichen Perspektive sollten Ihre Resultate dagegen deutlich besser wirken.

Noch ein Hinweis: Vermeiden Sie bei Flüssigkeiten schräge Linien. Achten Sie darauf, dass diese immer in der Horizontalen abfotografiert werden, da sonst die gesamte Aufnahme schief wirken kann.

8.) Das Spiel mit der Schärfe!


Gemeint ist hier natürlich nicht die Schärfe der zu fotografierenden Speise, sondern die Tiefenschärfe Ihres Bildes. Vor allem bei grossen Speisen, wie beispielsweise einem Blechkuchen oder einer Pizza kann das Spiel mit der Schärfe reizvoll sein. Lassen Sie z. B. nur ein paar Rucolablätter oder Parmesanspäne auf Ihrer Pizza scharf erscheinen, während die restliche Pizza verschwimmt, oder konzentrieren Sie den Schärfefokus auf ein Sahnehäubchen einer gelungen Torte, um Highlights zu betonen.
Auch bei kleinen Speisen kann das Spiel mit der Schärfe lohnenswert sein. Experimentieren Sie ein wenig – probieren geht bekanntlich über Studieren.
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9.) Der richtige Bildaufbau: Die Harmonie macht‘s.


Ein Teller in der Mitte, darunter ein weisses Tischtuch, rechts das Messer, links die Gabel. Mit einem derartigen Foto werden Sie selbst bei einem absolut appetitlichen Gericht nur wenig Aufmerksamkeit erzielen. Achten Sie auf einen ansprechenden Bildaufbau, bei dem das Gericht nicht automatisch zentral und mittig angeordnet ist. Lassen Sie noch Spielraum für Accessoires. Bei Grillfesten, rustikaler Umgebung oder Outdoor-Aufnahmen kann es zudem ansprechend sein, den Hintergrund mit einer mittleren Unschärfe mit aufzunehmen, um so die Stimmung des Moments zu transportieren.

10.) Vermeiden Sie eine voll geöffnete Blende!


Eine voll geöffnete Blende lässt Ihre Speisen matt und langweilig wirken. Blenden Sie dagegen einige Stufen ab, erreichen Sie knackigere Farben und ansprechendere Ergebnisse. Ausserdem verschwimmt dadurch der Hintergrund, was den Blick des Betrachters fast automatisch auf die Speise als zentrales Bildelement lenkt.

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