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Bleiben Sie kreativ mit diesen fünf Ideen

09. Juni 2017

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Durch die Einführung der Digitalfotografie wurde der sorgfältige Umgang mit den 24er- oder 36er-Aufnahmemöglichkeiten pro Film endgültig verdrängt. Die Fotoanzahl schien plötzlich unbegrenzt. Selbst im Urlaub wurde das Limit pro Chip nicht erreicht. Mehr oder weniger haben darunter die Aussagekraft der Fotos und die Kreativität der Fotografen gelitten.

Ausserdem ist dazu gekommen, dass eine moderne Digitalkamera den Fotografen weitgehend alle Einstellungen abnimmt. Es bleibt die Möglichkeit, die Automatik abzuschalten und die Abläufe von Hand zu steuern.

Handy, Smartphone und Co.



Die grösste Revolution waren Mobiltelefone, in die Digitalfotografie integriert war. Millionen dieser Geräte lösen eine wahre Bilderflut aus. Zumal diese auch noch in sekundenschnelle von A nach B verschickt werden und in den öffentlichen Medien publiziert werden. Meist sind diese Fotos hochaktuell aber weder anspruchsvoll gestaltet noch erfüllen sie fotografische Qualitäten.

Mehr Mut zum Risiko – so erreichen Sie den ‚Oh-Effekt’

Natürlich ist es legitim, sich Anregungen zu holen, Fotomagazine durchzusehen oder Fotoausstellungen zu besuchen. Geht es darum, gesehenes in ein Foto umzusetzen, sind Sie wieder auf sich gestellt. Warum also nicht gleich mit einem Selbstversuch starten. Schauen Sie sich um, die Welt ist voll gestopft mit herausfordernden Motiven.

Glauben Sie nicht, dass es veraltet ist, mit einer modernen Digitalkamera und einem Stativ auf Motivsuche zu gehen. Gehen Sie davon aus, dass sich beide hervorragend ergänzen. Nehmen Sie sich Zeit mit. Diese brauchen Sie, bis Licht und Schatten das Motiv so darstellen, wie sie es einfangen wollen.
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1. Idee



Verändern Sie ihren Standpunkt oder den Blickwinkel der Kamera. Gehen Sie zu Boden und fotografieren Sie im Winkel um 90 Grad nach oben. Nehmen Sie ein Stativ zur Hilfe, so haben Sie die Hände frei und können durch verschiedene Einstellungen mit der Schärfe spielen, sie dort hinlegen, wo Sie es wünschen. Oder nutzen Sie die Froschperspektive, um die Umwelt total kurios mit ‚schräger’ Perspektive abzulichten.

Was nach oben möglich ist, geht natürlich auch umgekehrt. Die Vogelperspektive wird zum fantastischen Ausdrucksmittel. Suchen Sie sich den richtigen Blickwinkel und stellen Sie die Kamera vielleicht etwas schräg zur Bildachse, ein Stativ hilft. Je nach Motiv erreichen Sie ein eindrucksvolles Foto.

2. Idee



Ein besonderes Hilfsmittel für die kreative Gestaltung ihrer Fotografien ist eine variable Brennweite im Bereich von ca. 18 mm bis 135 mm. Gerade hier ist der Einsatz des Stativs besonders wichtig, die Kreativität ist voll gefordert. Sie müssen die Hände frei haben. Wenn Sie sich für die richtige Brennweite entschieden haben, legen sie den Schärfenbereich fest. Das geschieht einmal durch die Fokussierung und dann durch auf- oder abblenden unter Berücksichtigung der Verschlusszeit. Automatik ade, jetzt ist gute Handarbeit gefragt. Denn nur dort, wo das Motiv die absolute Schärfe fordert, können Sie die Schärfe platzieren.
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3. Idee



Jetzt sollte Ihnen ein Licht aufgehen. Egal ob in der Früh oder gegen Abend, zwei Stunden nach Sonnenaufgang oder zwei Stunden vor Sonnenuntergang gibt es die beste natürliche Beleuchtung für Ihre Fotografien. ‚Die goldenen Stunden’ können verzaubern, egal ob Landschaft, Bauwerke oder ein Porträt. Wenn dann noch kleinere Wolken am Himmel sind, werden Landschaftsaufnahmen erste Klasse.

Etwas Ähnliches geschieht in den zwei Stunden vor und nach Sonnenauf- / Sonnenuntergang. Der Farbton Blau ist bestimmend, dominiert auch die Landschaft mit einer unvergesslichen Stimmung.

Noch später kommt dann die Zeit der Dauerbelichtungen mit ihren Spezialeffekten, hervorgezaubert durch einen Sternenhimmel oder sollte ein Gewitter heraufziehen durch die entfernten Blitze. Es lohnt sich auch nachts mit Kamera und Stativ loszuziehen.

4. Idee



Immer auf die Kleinen! Es gibt zwar Zoomobjektive mit Makro-Einstellung, doch viel Freude bereiten die meist nicht. Ein Makroobjektiv ist die bessere Wahl. Aber auch ein Normalobjektiv mit Zwischenringen oder Vorsatzlinsen bringen gute Ergebnisse.

Fotografien im Makrobereich fordern viel Kreativität. Objekte gibt es in grosser Anzahl – feststehend oder bewegliche – bei allen brauchen Sie Geduld. Eine Hummel im Anflug auf eine Blume trifft nicht jeder oder eine sonnenbadende Eidechse. Auch ein Regen- oder Tautropfen, den ein Sonnenstrahl in einen Edelstein verwandelt, sollte per Foto mitgenommen werden.

5. Idee



Warum in die Ferne schweifen? Unentdecktes gibt es auch vor ihrer Haustür. Es kommt darauf an, wie Sie es sehen oder sehen wollen. Standort, Blickwinkel und Licht haben schon viele Fotobetrachter veranlasst, zu fragen: „Wo ist denn das“? – dabei führt sie gerade dort ihr täglicher Weg ins Büro vorbei. Die Kreativität besteht darin, Dinge so ins Blickfeld zu nehmen, wie es normalerweise unmöglich erscheint. In der Fotografie ist es möglich, Objekte zu abstrahieren, sie optisch aus ihrem Umfeld zu ziehen.

Wenn Sie dann die etwas aus der Mode gekommene ‚Drittel Regel’ einbinden, Dinge aus der Mitte nehmen und an den Rand oder nach oben oder unten verlagern, sind Sie den ‚Alten Meistern’ mit ihrem ‚Goldenen Schnitt’ sehr nah. Ihre Fotografien bekommen die allseits begehrte Anerkennung.

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