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Auf in die Berge!

04. September 2018

Die Berge - faszinierend, ergreifend und gewaltig. Eine grossartige Kulisse, die auch Fotografen in ihren Bann zieht. Doch ein schönes Bergpanorama allein genügt nicht, um eine atemberaubende Gebirgsaufnahme zu schiessen.

Die folgenden 10 Regeln helfen Ihnen dabei, mehr aus Ihren Bergfotos herauszuholen und mit grossartigen Bildern von Ihrer nächsten Bergtour zurückzukehren.
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1. Haben Sie Ihre Kamera allezeit griffbereit


Die Natur ist nicht berechenbar. Das gilt vor allem für die Berge: schnell wechselnde Wolkenbilder, ein Vogel, der sich plötzlich auf einem Zweig am Wegrand niederlässt, der kurze Blick im Vorbeigehen auf eine von Insekten belebte Bergwiese.

Auch wenn es bei Bergwanderungen nur schwer möglich ist, die Kamera immer an der Hand zu führen, sollten Sie dennoch darauf achten, diese schnell griffbereit zu haben. Nützlich sind dafür beispielsweise ein Kameragürtel oder eine professionelle Kameratasche mit Schnellverschluss.
Eine ebenso gute Option ist, neben der Kameraausrüstung im Rucksack eine solide Kompaktkamera am Handgelenk oder in der Hosenbeintasche mitzuführen.

2. Beachten Sie den Goldenen Schnitt


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Ein beeindruckendes Gebirgsmassiv kann leicht dazu verleiten, einfach „drauf“ zu halten. Doch auch bei Gebirgsaufnahmen sollte der Goldene Schnitt eingehalten werden. Achten Sie also darauf, dass im oberen Drittel des Bildes der Horizont oder ein anderer ansprechender Hintergrund zu sehen ist. Im unteren Bilddrittel sollten Sie analog einen attraktiven Vordergrund „arrangieren“, wie beispielsweise eine Bank oder einen Wegweiser. Denkbar sind auch Details, die Sie im Vordergrund scharf darstellen, wie z. B. einige Blüten oder Pflanzen. Um einen gefälligen Bildaufbau zu erreichen, sollten Sie zudem mit Ihrer Position spielen und z. B. in Bodennähe fotografieren, um einen interessanten Vordergrund zu erhalten.

3. Nutzen Sie Führungslinien!


Es gibt kaum eine Kulisse, in der sich Fotografen so viele Führungslinien bieten wie in den Bergen. Wanderwege, Berghänge oder die Baumspitzen eines Waldes sind hervorragende natürliche Führungslinien. Verwenden Sie diese Hilfsmittel der Natur, um Ihrem Bild eine klare Struktur zu geben und den Blick des Betrachters auf das Bildzentrum zu lenken.

4. Spielen Sie mit der Schärfentiefe!


Gerade durch den weiten Horizont der Berge liegt die Versuchung nahe, auf „unendlich“ zu fokussieren, um die Gebirgsmassive scharf und detailgetreu darzustellen. Es spricht nichts dagegen, diese Einstellung zu verwenden, allerdings sollten Sie dann auf keinen Fall versäumen, mithilfe der Blende den Schärfeverlauf Ihres Bildes gezielt zu definieren. So können Sie beispielsweise bei einem scharfen Bildhintergrund bewusste Unschärfen im Vordergrund kreieren. Oder Sie drehen die Sache um und fotografieren ein Detail im Vordergrund scharf, während die Berge im Hintergrund sanft verschwimmen.

5. Fotografieren Sie nicht nur im Weitwinkel


Der Weitwinkel scheint wie gemacht für die Berge, da Sie das Gebirgspanorama so am besten auf Ihren Bildern festhalten können. Zu viele Weitwinkelaufnahmen führen allerdings schnell dazu, dass Ihre Aufnahmen langweilig und eintönig wirken. Streuen Sie deshalb Detail- oder Makroaufnahmen ein und schiessen Sie auch Reportage- und Portraitbilder mit normaler Brennweite.
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6. Denken Sie daran: Schlechtes Wetter gibt es nicht


Das wechselhafte Wetter der Berge stellt nicht nur für Wanderer, sondern auch für Fotografen eine besondere Herausforderung dar. Doch das Bergwetter kann auch zu einem echten Verbündeten für Fotografen werden. So eignet sich nebliges Wetter für mystische Aufnahmen. Regen bietet eine gute Möglichkeit, um Spiegelungen und Reflexionen zu fotografieren, und ist auch für Detailaufnahmen, z. B. von Wassertropfen an Pflanzen, oder für stimmungsvolle Aufnahmen mit gezielt platzierten Unschärfen, die perfekte Wetterlage.

7. Fotografieren Sie auch im Hochformat


Sicherlich mag das Querformat eine gute Option sein, um die breite Kulisse der Berge möglichst gut im Bild festzuhalten. Dennoch sollten Sie, ähnlich wie bei Aufnahmen mit Weitwinkel (siehe Punkt 5), nicht einseitig werden. Fotografieren Sie Bäume, Steilhänge oder Hütten im Hochformat und sorgen Sie so für Abwechslung in Ihren Bildern.
Übrigens: Berge wirken grösser, wenn Sie im Hochformat fotografiert werden.

8. Verwenden Sie ungewöhnliche Perspektiven


Legen Sie Ihre Kamera in eine Wiese und lassen Sie die Grashalme wie Baumstämme erscheinen oder fotografieren Sie auf Bodenhöhe an den Schuhen Ihres Vordermanns vorbei, um durch das kantige Profil der Wanderschuhe im Vordergrund und die Bergkulisse im Hintergrund eine authentische Bergstimmung zu erzeugen. Ungewöhnliche Perspektiven machen Ihre Bilder zu echten Blickfängern und verhindern Eintönigkeit beim Betrachten der Aufnahmen.

9. Nutzen Sie die Faszination des Wassers


Zur wunderschönen Landschaft der Berge gehören auch Bäche und Seen, die Sie für Ihre Aufnahmen unbedingt nutzen sollten. Verwenden Sie einen Gebirgsbach als natürliche Führungslinie. Lassen Sie das Wasser eines kleinen Wasserfalls mithilfe eines Graufilters butterweich erscheinen. Fotografieren Sie einen Berggipfel als Spiegelung in einem See oder einer kleinen Pfütze.

10. Prüfen Sie die Konversion in Schwarz-Weiss


Gerade bei Bergaufnahmen sind Schwarz-Weiss-Bilder eine interessante Option, denn Strukturen und Linien treten bei Schwarz-Weiss-Fotos noch stärker hervor, so dass diese noch imposanter wirken. Schiessen Sie alle Bilder zunächst in Farbe und überprüfen Sie anschliessend, welche Bilder durch die Konversion in Schwarz-Weiss noch ansprechender wirken.

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