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10 Tipps: So gelingen Ihre Urlaubsfotos garantiert

05. Februar 2018

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Das gilt für stressgeplagte Arbeitnehmer, aber auf besondere Weise auch für Fotografen.

Das Erleben neuer Länder, neuer Landschaften und neuer Kulturen bringt nicht nur neue Eindrücke mit sich. Ein Urlaub liefert auch eine gigantische Auswahl an spannenden Fotomotiven. Ein weiterer Urlaubsvorteil ist in aller Regel der Faktor Zeit. Endlich haben (Hobby-)Fotografen genügend Ruhe, um ausgiebig auszuprobieren, einzustellen und das Bild zu perfektionieren, bis eine überzeugende Aufnahme „im Kasten“ ist.

Doch manchmal muss es selbst im Urlaub schnell gehen, zum Beispiel wenn ein landestypischer Moment als Schnappschuss festgehalten werden will, eine schöne Tieraufnahme wartet oder die perfekte Lichtstimmung nur für wenige Minuten verfügbar ist.

Die nachfolgenden 10 Tipps geben Ihnen Hinweise für gelungene und stimmungsvolle Urlaubsfotos. Viele der Anregungen können Sie auch anwenden, wenn es in anderen Situationen mal schnell gehen muss.
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1.) „Ich sehe was, was Du nicht siehst.“



Es gibt klassische Motive, die wohl jeder Urlauber auf seiner Reise schiesst: der Eifelturm in Paris, der Petersdom in Rom, das Taj Mahal in Indien. Natürlich spricht nichts gegen diese obligatorischen Urlaubsfotos. Interesse wecken Sie damit jedoch eher selten, vor allem nicht wenn Sie eine 08/15-Perspektive wählen, die man aus jedem Reiseprospekt kennt. Versuchen Sie deshalb, neben klassischen Motiven auch besondere Momente aufzunehmen und landestypische Stimmungen festzuhalten. Suchen Sie das Einzigartige, z. B. eine interessante Szene am Rand des Geschehens, eine Detailaufnahme einer auffälligen Landschaft oder ein Schnappschuss von „Land und Leuten“. Seien Sie wachsam für Motive, die nicht auf der To-do-Liste aller Touristen stehen.

2.) Details und Highlights im Blick behalten



Selbst bei touristischen Klassikern gibt es Details und Highlights, die Ihrem Foto einen besonderen Ausdruck verleihen können. Vielleicht fällt Ihnen auf einer italienischen Piazza ein Künstler auf, der sich gut in Ihr Bild integrieren lässt. Oder Sie finden in einem schönen Park eine Gruppe im Gras, die Sie als interessantes Detail in Ihr Bild mit aufnehmen können. Ein Strassenhändler oder das geschäftige Treiben in einer Strasse wiederum sind gut geeignet, um beispielsweise einer Aufnahme in Manhattans Strassenschluchten eine besondere Not zu verleihen.
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3.) Nutzen Sie den natürlichen Lichtverlauf!



Ein und dasselbe Motiv wirkt in verschiedenen Lichtstimmungen sehr unterschiedlich. Stellen Sie sich zum Beispiel den Petersplatz in Rom bei Tag vor oder in einer Abendstimmung, wenn die Sonne hinter der Kuppel versinkt, oder schliesslich während der Blauen Stunde, wenn die vielen Lichter des Platzes besonders zur Geltung kommen.

Gelingt Ihnen auf Anhieb keine ansprechende Aufnahme, so überlegen Sie, ob Sie eventuell bei einer anderen Lichtstimmung noch einmal einen zweiten Anlauf nehmen können. Haben Sie nur eine Chance, so spielen Sie mit dem Stand der Sonne und achten Sie durch die Veränderung Ihres Standorts auf Änderungen im Verlauf der Schatten.

4.) Verbünden Sie sich mit dem Wetter!


Eine vielbefahrene Strasse mit etlichen Yellow Cabs in Manhattan. Schon bei Sonnenschein ist dieses Motiv typisch für New York. Noch imposanter wirkt die gleiche Aufnahme jedoch bei Regen, wenn sich das Licht der Taxis in den Pfützen spiegelt und so die Dynamik des Bildes verändert.

Das Wetter ist nicht immer der Freund des Fotografen. Doch es kann sehr hilfreich sein, um aussergewöhnliche Fotos zu schiessen. Eine tiefe Wolkendecke verleiht Ihrem Foto eine besondere und düstere Atmosphäre. Kornhalme, die sich im Wind neigen, lassen eine Landschaftsaufnahme lebendiger wirken. Regen und Pfützen sorgen vor allem bei Stadtaufnahmen für eine besondere Stimmung.

5.) Nachtaufnahmen und künstliches Licht



Neben dem Wetter und der natürlichen Lichtstimmung sind Nachtaufnahmen eine gute Möglichkeit, um aussergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Gerade in Städten sollten Sie schöne Plätze oder Strassenzüge auch im nächtlichen Ambiente fotografieren. Besondere Effekte lassen sich dabei mit Spiegelungen in Flüssen erzielen, z. B. bei einem nächtlichen Stadtfoto von einer Brücke. Ebenso können die Lichtstreifen von vorbeifahrenden Autos mit etwas Übung zu einem interessanten Highlight werden. Für alle Nachtaufnahmen obligatorisch ist ein Stativ oder wenigstens eine stabile Auflagemöglichkeit für Ihre Kamera.
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6.) Menschen und Porträts



Es ist immer etwas heikel, auf Reisen Menschen zu fotografieren. Dennoch transportieren vor allem Aufnahmen von Personen Stimmungen besonders gut. Denken Sie z. B. an den Pizzabäcker, der stolz seine Pizza serviert, oder eine ältere Frau, die zufrieden vor ihrem Haus sitzt und ihnen auf einer Wanderung entgegenlächelt. Vielleicht gibt es auch denkwürdige oder nachdenkliche Momentenaufnahmen von Menschen, die ebenfalls zur Realität ihres Reiseziels gehören. Gerade wenn Sie eine Reisereportage erstellen möchten, sollten die Menschen vor Ort bei Ihren Aufnahmen nicht fehlen.

Seien Sie aber stets einfühlsam und höflich. Fotografieren Sie Menschen nicht ungefragt, wenn Sie nicht sicher sind, dass diese mit einer Aufnahme einverstanden sind. Fragen Sie im Zweifel lieber nach. Oft genügen dabei schon ein Lächeln und ein Fingerzeig auf die Kamera. Vielleicht wird Ihre Frage sogar zum Anlass für eine schöne und herzliche Begegnung.

7.) Grundentscheidung: Hochformat oder Querformat



Es ist eine Entscheidung, die nur wenige Momente braucht, die Wirkung des Bildes aber stark beeinflusst: Hochformat oder Querformat. Bei manchen Bildszenen, wie einem Landschaftspanorama, ist die Entscheidung in der Regel klar. Auch bei anderen Szenarien können sich versierte Fotografen auf Ihre Intuition verlassen. Dennoch kann eine kurze Überlegung zum passenden Bildformat helfen, um ansprechende oder gar überraschende Ergebnisse zu erzielen.

8.) Wo befindet sich der Horizont?



Bei Landschaftsaufnahmen befindet sich der Horizont häufig in der Bildmitte. Das ist zwar nicht falsch, dennoch wirken die Aufnahmen dadurch leicht eintönig. Überlegen Sie sich also, wo die Horizontlinie auf Ihrem Bild verlaufen soll. Ist sie weiter unten, betonen Sie z. B. ein schönes Farbenspiel am Himmel, legen Sie die Linie weiter nach oben, kommt der Vordergrund stärker zur Geltung. In jedem Fall vermeiden sollten Sie einen schrägen Horizontverlauf.

9.) Bleiben Sie in Bewegung!



Auch geübte Fotografen machen bei Aufnahmen oft einen bekannten Fehler: Sie fotografieren einfach vom aktuellen Standpunkt aus. Gerade wenn es schnell gehen muss, ist die Anfälligkeit für diesen Fehler hoch.
Weitaus abwechslungsreichere Fotos gelingen Ihnen, wenn Sie sich auf ein Spiel mit verschiedenen Perspektiven einlassen. Bewegen Sie sich einige Schritte nach rechts oder links, gehen Sie in die Hocke oder suchen Sie sich eine erhöhte Position. Achten Sie genau darauf, wie sich Ihr Motiv verändert. Mit ein wenig Fantasie gelingen Ihnen ausgefallene und ansprechende Aufnahmen, selbst bei eigentlich unspektakulären Motiven.

10.) Schärfe und Unschärfe setzen



Zugegeben: Vor allem wenn es schnell gehen muss, ist das Spiel mit der Schärfe eine echte Herausforderung. Denn es braucht einige Erfahrung und etwas Zeit, um den perfekten Schärfepunkt zu finden. Haben Sie nur wenig Zeit, so sollten Sie eine „Sicherheitsaufnahme“ mit offener Blende machen, dann aber weitere Aufnahmen mit kleiner bis mittlerer Blendenzahl. Überlegen Sie, welches Bildelement scharf zu sehen sein soll und auf welche Bereiche eine Unschärfe gelegt werden kann. In jedem Fall sollten Sie es vermeiden, nur komplett scharfe Bilder ohne Schärfeverlauf zu schiessen, da diese schnell langweilig wirken. Vermeiden Sie ebenso, die Schärfe immer auf die Bildmitte zu legen. Ein guter Tipp ist der nachgezogene Fokus, bei dem zunächst auf das Motiv in der Bildmitte scharf gestellt, dann aber vor dem Auslösen der Bildbereich noch einmal angepasst wird.

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